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5 Dinge, die Sie tun können, wenn die Konkurrenz Ihnen das Leben zur Hölle macht


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5 Dinge, die Sie tun können, wenn die Konkurrenz Ihnen das Leben zur Hölle macht

23.10.2012

Wäre es nicht toll, in einer Welt zu leben, in der es keine Konkurrenz gibt? Wo man Geschäfte machen und aus vollen Zügen Geld verdienen kann, nachts gut schläft und einen langen Urlaub und lange Wochenenden genießen kann?

Aber so ist das Leben nun einmal nicht, stimmt's? Und wenn Sie lange genug im Geschäft sind, gibt es irgendwann einen Punkt, an dem Ihre Konkurrenz Ihnen die Butter vom Brot nimmt und Ihnen das Leben verleidet.

Sie übernimmt evtl. Marktanteile, Kunden oder Profit – oder gleich alles. Was es auch ist, worauf Ihre Konkurrenten aus sind, es macht Sie verrückt, und Sie sollten sofort etwas dagegen unternehmen.  Deswegen habe ich hier einige Tipps für Sie, wie Sie sich die lästige Konkurrenz vom Hals halten können.

1. Individualisieren Sie Ihre Botschaft

Ihre Konkurrenz zu schlagen, bedeutet oftmals, dass Sie sich von der Masse abheben. Genau das taten die Leute von Campaign Monitor, als sie neue Designer für ihr Unternehmen engagieren wollten. Sie wollten überragende Designer finden. Leider kann man diese nicht durch konventionelle Methoden wie Stellenausschreibungen in der Zeitung finden, da sie normalerweise nicht auf Arbeitssuche sind.

Wie also haben sie diese Art Designer auf sich aufmerksam gemacht und vor der Konkurrenz unter Vertrag nehmen können? Nun, sie haben ihre gewöhnliche Werbetaktik geändert. Sie schalteten ihre normale Promotion auf Anzeigenetzwerken wie Fusion und Dribbel so, dass sie sich speziell auf Designer konzentrierte, und diese auf die Landing-Page für Jobangebote umleitete.

In weniger als 24 Stunden erhielt die Seite über 20.000 Besucher – und diese Zahl verdoppelte sich nach einer Woche. Zusätzlich erhielt die Seite über 900 Twitter Mentions, was alleine über 5000 Besucher einbrachte.

Darüber hinaus wurde die Seite von einigen gut besuchten Design-Blogs, Design-Galerien und hoch gehandelten Designern aufgegriffen. Insgesamt besuchten über 50.000 Leute die betreffende Seite – und das Unternehmen konnte am Ende zwei hochtalentierte Designer engagieren.

2. Lösen Sie bedeutende Kundenprobleme

Möglicherweise nimmt Ihnen die Konkurrenz die Butter vom Brot, weil sie Kunden die Marktlösung für bedeutende Probleme bietet.

Und Sie?

Sie werden niemals überleben, wenn Sie keine Lösungen anbieten, die echte Probleme lösen. Der  Segway floppte , weil er keinen sinnvollen Zweck hat. Er war einfach ein überteuerter, kurzlebiger Trend, für den es günstigere Alternativen gab.

 

 

Kennen Sie irgendjemanden, der wirklich so einen hat?

Ein gutes Beispiel für jemanden, der echte Probleme löste, war Tony Maglica. Er entwarf eine hell strahlende, stabile Taschenlampe für ein Segment der Bevölkerung, das dringend eine zuverlässige, starke Taschenlampe benötigte. Das war 1979, und der Teil der Bevölkerung, der dieses Werkzeug brauchte, waren Polizeibeamte.

 

 

Die Mag-Lite: Eine kosteneffiziente Lösung für eine sehr genau definierte und verzweifelte Kundschaft

Maglicas Taschenlampe war eine Lösung, die von seinen Kunden (Polizeibeamte) dringend benötigt wurde. Heute ist sie Standardzubehör für Beamte, und der Hersteller  Maglite  ist deshalb ein weltbekanntes und profitables Unternehmen, weil ihr Gründer ein bedeutendes Problem gelöst hat.

3. Lernen Sie Ihre Kunden in- und auswendig kennen

Bevor Sie die Probleme Ihrer Kunden lösen können, müssen Sie jedoch zunächst wissen, worum es sich dabei handelt. Und das natürlich vor Ihrer Konkurrenz.

Durch Einsatz von ein wenig Zeit und Geld können Sie mit Hilfe dieser Methoden  Information über Ihre Kunden  ermitteln und erfassen:

  • Gestalten Sie ein MVP – MVP steht für „Minimum Viable Product“ – und bezieht sich einfach auf eine Vorgehensweise, durch deren Hilfe Sie ermitteln können, ob es einen Markt für Ihr Produkt gibt. Das MVP muss nicht einmal ein reales Produkt sein – es kann auch ein Konzeptvideo sein wie etwa  Google’s Project Glass.
  • Entwerfen Sie eine Meinungsumfrage zu Werbezwecken – Traditionelle Umfragetools wie Qualaroo oder Survey Monkey können Ihnen Feedback darüber liefern, wer Ihre Kunden sind, die Stichprobe ist jedoch möglicherweise zu klein. Wenn Sie die Beschränkung der Ihnen bekannten Leute überschreiten und die Grenzen Ihres Markts austesten möchten, verwenden Sie ein Umfragetool wie  Urtak , das Ihre Umfrage werbewirksam machen kann.
  • Wenden Sie Regel Nr. 5 an – Manchmal können Sie an die Köpfe Ihrer Kunden anklopfen, indem Sie ein paar Wireframes Ihrer Webseite konstruieren und von Usern testen lassen. Das kann man sogar kostenlos über fivesecondtest.com  machen.

 

4. Heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab

Ein weiterer Grund, warum normalerweise ein Unternehmen dominant ist und ein anderes hinterherhinkt, ist, dass der Nachzügler keine gute Arbeit dabei geleistet hat, zu zeigen, was  ihn von der Konkurrenz unterscheidet. Mit anderen Worten: Er wirkt wie der Trittbrettfahrer.

Wenn Sie aus dem Schatten Ihrer Konkurrenz treten wollen, müssen Sie ergründen, warum Sie einzigartig sind – und dies Ihren Kunden dann mitteilen.

Für gewöhnlich gibt es drei Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Erkennen Sie Ihre Grundwerte – Welche Werte treiben ihr Unternehmen an? Die Grundwerte von Apple sind, konventionelle Denkweisen herauszufordern und schöne Produkte zu gestalten. Sie beginnen bei der Frage, warum sie das tun, was sie tun, nicht dem, was sie tun.
  • Innovation – Lassen Sie Ihr Produkt niemals abgestanden oder alt werden. Auch wenn Sie es lieben – wie sehen es die anderen? Aktualisieren Sie Ihr Produkt weiterhin aggressiv und schaffen Sie sogar Produkte, durch die Ihre besten Produkte obsolet werden. So verfahren große Unternehmen, und das ist der Grund, warum Sie ständig die gleichen Namen in den Nachrichten sehen. Unternehmen wie Apple, Microsoft und Google setzen ständig eins drauf und erhöhen den Einsatz.
  • Bemühen Sie sich um Feedback – Egal, ob Ihr Produkt seit zwei Jahren auf dem Markt ist oder Sie es in zwei Wochen herausbringen, fragen Sie potentielle Anwender nach Feedback. Bitten Sie sie, es mit Konkurrenzprodukten zu vergleichen.

 

5. Hören Sie Ihren Kunden zu

Wie Bianca Male in  „8 ways to listen to your customers" betonte, geht es immer nur um Reichweite. Und diese Reichweite – und die Erkenntnisse, die Sie daraus gewinnen können, Kunden zuzuhören – kann Ihr Unternehmen von einer Nullachtfünfzehn-Firma in ein regelrechtes Powerhaus verwandeln.  

Wie sollte man also vorgehen, wenn man um Feedback bittet? Hier ein paar nützliche Werkzeuge:

  • Umfragen – Möglicherweise die einfachste Möglichkeit, um Feedback von Kunden, Abonnenten oder zukünftigen Kunden zu erhalten, sind Umfragetools wie  Survey Monkey und Qualaroo. Diese Tools lassen sich leicht einrichten, veröffentlichen und Feedback wird einfach aufgezeichnet.
  • Fokusgruppen – Fokusgruppen gehen einen Schritt weiter als Umfragen. Während Umfragen quantitativ sind, ermöglichen Fokusgruppen Ihnen, qualitatives Feedback zu bekommen. Mit anderen Worten erfahren Sie, wie Kunden eine spezielle Handlung ausgeführt haben – und warum.
  • Kunden-Foren – Kunden-Foren gehen einen Schritt weiter als Fokusgruppen. Sie sind jetzt in einem Raum mit Ihren Kunden, und es ist Ihre Aufgabe, durch Fragen und Interaktion die Intelligenz der Kunden zu erfassen.
  • Beobachtung – Sie können die Kaufgewohnheiten Ihrer Kunden beobachten, indem Sie nachverfolgen, was sie tun. Online können Sie mit Google Analytics prüfen, woher sie kommen und auf welchen Seiten sie abspringen.
  • Während des Verkaufs – Schaffen Sie Feedback schon während des Kaufprozesses. Online bedeutet dies, Fragen mittels Radioboxen und Formularen zu stellen. Offline ist dies der Punkt, an dem Ihre Angestellten mit dem Kunden interagieren können. Trainieren Sie Ihre Angestellten darauf, an jedem Punkt des Verkaufs Informationen über den Kunden zu erfassen.
  • Kundendienst – Sie sollten Ihre Angestellten darauf trainieren, auch nach dem Kauf Ihren Kunden zuzuhören. Hören Sie gleich von vornherein zu und verwickeln Sie den Kunden in Konversationen auf direkter Ebene.
  • Social Media –  Die Sozialen Medien können starke Kundenbeziehungen knüpfen. Aber das ist noch nicht alles. Viele Unternehmen wie etwa Comcast verwenden die Sozialen Medien, um auf Beschwerden von Kunden zu reagieren. Nutzen Sie die Sozialen Medien, um Ihren Kunden zuzuhören.
  • Gemeinschaften –  Schaffen Sie Gemeinschaften von Kunden durch Foren und Email-Newsletter. Dell hat hervorragende Arbeit geleistet,  ein Forum zu schaffen, in dem Kunden anderen Kunden helfen können. Auch wenn dieses einem Nichteinmischungsansatz folgt, missachtet das Unternehmen nicht die Möglichkeit, der Konversation zuzuhören, so dass es Probleme bereits lösen kann, bevor sie überhaupt den Kunden erreichen.     
  • Kontaktformulare – Natürlich sollte ein Kunde immer die Möglichkeit haben, Sie jederzeit anzurufen oder per Email zu kontaktieren. Machen Sie Ihre Kontaktinformation auf Ihrer Webseite leicht auffindbar. Wenn Sie einen Kunden am Telefon haben, fragen Sie ihn um seine Meinung. Er wird sie Ihnen gerne mitteilen.

 

Schlussfolgerung

Sie werden immer Konkurrenz haben. Davon bleiben Sie nicht verschont. Dies ist jedoch gesund, denn Konkurrenz kann Sie anspornen, härter zu arbeiten, egal ob Sie Nummer eins oder Nummer zwei sind.

Wenn Sie Nummer zwei oder darunter sind, wird es sie dazu antreiben, Nummer eins zu werden. Und wenn Sie Nummer eins sind, wird Ihnen die Konkurrenz unter Ihnen (nach Ihren Fersen schnappend) dazu bringen, harter zu arbeiten, um Nummer eins zu bleiben. Konkurrenz bewahrt Sie davor, mittelmäßig zu werden.

Welche Methoden haben Sie angewendet, um die Situation bezüglich Ihrer Konkurrenz zu verbessern?
Ich freue mich auf Ihre Meinung per E-Mail (christoph@termin-erinnerungen.de) oder per Twitter (@itengelhardt)

Dieser Text ist eine Übersetzung aus dem Kissmetrics Blog

- Christoph ist der Gründer von TerminRetter.de

Kommentare

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